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4 Tage Schleswig-Holstein

Busfahrer Helmut Drieling einmal nicht hinterm Lenkrad, sondern ganz entspannt während der Bahnfahrt mit dem Sylt-Shuttle zurück aufs Festland
Busfahrer Helmut Drieling einmal nicht hinterm Lenkrad, sondern ganz entspannt während der Bahnfahrt mit dem Sylt-Shuttle zurück aufs Festland

Zu vier Tage Schleswig-Holstein erkunden hatte der BV dieses Jahr eingeladen. Die Reise war schnell ausgebucht. Mit 46 Teilnehmern ging es mit dem Busunternehmen Helmut’s Reisen nach Schleswig an der Schlei. Von dort wurden neben dem Festland die Inseln Römö in Dänemark sowie Sylt und die Hallig Hooge angefahren. Das Programm beinhaltete eine Grachtenfahrt in Friedrichstadt, eine Fährüberfahrt von Römö nach Sylt sowie eine Schifffahrt hin und zurück von der Hallig Hooge. Am Vorabend der Abreise richtete das Hotel einen unterhaltsamen Abend mit Shantychor für alle Gäste des Hauses aus. In besonderer Erinnerung wird den Reisenden sicherlich der Vortrag von Frau Bartel vom Holländerhof in Waggersrott am zweiten Tag bleiben. Die Bäuerin hat in ihrem denkmalgeschützten Fachhallenhaus über Jahrzehnte neben landwirtschaftlichen Geräten aus weiblicher Sicht Bekleidung, Wäsche, Küchenutensilien sowie anderes gesammelt und sehr unterhaltsam in ihrer ortstypischen Angelner Tracht gekleidet vorgestellt. Karin Stolle, Schriftführerin.

Mit dem Rad entlang der Hunte

Am 5. Mai machten sich 33 Personen auf, um mit uns die „Route um Oldenburg“ mit dem Fahrrad abzufahren. Bei herrlichem Fahrradwetter starteten wir um 10 Uhr vom Dorfplatz in Tweelbäke. Die Route führte uns über Wüsting nach Iprump, dann an der Hunte entlang nach Blankenburg, Blankenburger Holz über die Eisenbahnbrücke zur Gaststätte „Heini am Stau“, wo das Mittagessen auf uns wartete. Nach guter Stärkung ging es weiter an der Hunte entlang durch die Bornhorster Wiesen über Paradies bis Kortendorf und zum Kaffeetrinken im Melkhus nach Fuchsberg. Zurück durchs Paradiesermoor über Klein Bornhorst, Donnerschwee wieder über die Eisenbahnbrücke zum Dorfplatz in Tweelbäke. Am Dorfplatz zeigte der Tacho 55 Kilometer an. Alle Teilnehmer konnten, durch das gute Wetter, zufrieden nach Hause fahren. Gerold Deye, stellv. Vorsitzender

Ostereiersuchen für Kinder

Schön war es wieder, so viele Kinder mit ihren Familien am Ostermontag auf dem Dorfplatz am Tweelbäker See zu sehen. Die Kinder hatten ihren Spaß beim Eiersuchen auf dem Gelände und anschließendem Eierbemalen und Geschicklichkeitslaufen. Die Eltern nutzten derweil die Gelegenheit bei einer Tasse Kaffee zum Klönschnack. Karin Stolle, Schriftführerin

Müllsammel- und Dorfplatzaktion

Am Morgen des 10. März regnete es. Die fleißigen Helfer ließen sich aber nicht davon abhalten, sich mit Greifzange, Eimer, diversen Behältnissen, Trecker und Anhänger auf den Weg zu machen, um Gräben und Straßenränder in Tweelbäke zu säubern. In diesem Jahr waren sehr viele Kinder dabei. Die Müllsammlung hat sich wieder gelohnt. Ein großer Container wurde auf dem Dorfplatz am Kuhlmannsweg bis mittags randvoll gefüllt. Einige tatkräftige Helfer standen Hartmut Lueken beim Frühjahrsputz auf dem Dorfplatz zur Seite. Zum Abschluss gab es wieder vom Bürgerverein spendierte Bratwürste und Getränke für alle Beteiligten. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben! Karin Stolle, Schriftführerin

Saftwaage und Wasserschosse

Auf dem Gelände der PTZ Tagesstätte am Borchersweg in Tweelbäke fand am 3. März ein Obstbaumschnitt statt. Bei Kaffee und belegten Brötchen wurde zuerst das richtige Werkzeug für das Schneiden der Obstbäume vorgestellt. Der Erziehungsschnitt und das Auslichten der Bäume, um gesundes Obst zu bekommen, folgten anhand von Bildern. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, ging es an die Praxis. Aufgeteilt in drei Gruppen wurden die Bäume beschnitten, die vom Bürgerverein Tweelbäke vor 25 Jahren anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Vereins gepflanzt wurden. In der Hoffnung auf gute Apfelernte wurden die Werkzeuge gereinigt und wieder eingepackt. Gerold Deye, 2. Vorsitzender

Seniorenbegleitung Oldenburg-Süd (SOS)

Auf der letzten öffentlichen Vorstandssitzung am 06. Februar konnte Hartmut Lueken neben 13 interessierten Gästen drei Vertreterinnen vom Bümmersteder Seniorenservice- und Beratungszentrum zum angekündigten Vortrag begrüßen (Susanne Müller, Claudia Oeljeschläger und Frau Lüschen). Zu Beginn stellte sich Frau Müller, gelernte Krankenschwester und Pflegeberaterin, als Leiterin des Zentrums vor. Seit 2008 ist sie im Gemeindehaus am Erikaweg tätig. Träger der Einrichtung ist die Kirchengemeinde Oldenburg-Osternburg. Anschließend berichtete Frau Oeljeschläger von dem neuen Projekt der Kirchengemeinde im Jochen-Klepper-Haus „Seniorenbegleitung Oldenburg Süd“. Dort ist die gelernte Altenpflegerin und Pflegeberaterin Leiterin. Die beiden Damen vertreten sich gegenseitig. Das erst im Januar gestartete Projekt der Offenen Altenhilfe der Stadt Oldenburg hat sich zum Ziel gesetzt: „Erhaltung und Förderung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, insbesondere mit kognitiven Einschränkungen, und ihren Angehörigen/Bezugspersonen“. Der demografische Wandel ist da, Angebote für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für Senioren und dementiell veränderte Menschen gibt es aber noch zu wenig, ebenso wenig wie Entlastungsangebote für Angehörige und ihre Familien. Für die Kirchengemeinde Oldenburg-Osternburg gibt es nun mit zwei Projekten der Offenen Altenhilfe neue und vielfältige Möglichkeiten für die Seniorenarbeit im Oldenburger Süden. Zu den Angeboten zählen Gesprächskreis für pflegende Angehörige, Aus- und Aufbau des bestehenden Angebots, Erweiterung um die Möglichkeit einer Vermittlung von HelferInnen für die Zeit des Gesprächskreises; Demenzbegleitung in Krankenhäuser, Angebot von stundenweiser Begleitung durch geschulte HelferInnen; „Geistreich verbunden“ in Gottesdiensten, regelmäßiges Angebot von inklusiven Gottesdiensten; „Erinnerungscafè“ als Möglichkeit des Austausches und der Teilhabe im Anschluss an die Gottesdienste; „Demenzpartner-Schulungen“, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft; „Mutmachtelefon“ für Angehörige aber auch für allein lebende SeniorInnen. Kontakt unter www.seniorenbegleitung.oldenburg.sued@web.de oder Telefon 0441 36 11 22 23.